Panama City

30 10 2010

Panama City war erst einmal ein kultureller und vor allem ein klimatischer Schock vom feinsten und so strömte uns sobald wir aus dem Flugplatz waren die schwüle und von Gewitter erfüllte Luft der Karibik entgegen. Im Hostel angekommen warfen wir alles in die Ecke und gingen erst einmal was Essen, wobei wir so gleich von den Preisen ganz schön erschrocken waren. Hier wird nämlich mit dem harten (naja) Dollar bezahlt. Es gibt zwar mit dem Balboa eine Landeswährung die aber nur als Kleingeld existiert. Ansonsten was haben wir so die Tage in dieser Stadt getrieben die mit ihrer Miami Fassade am Meer so glänzt?? Nicht viel kann ich da nur sagen!!! Und warum??? Weil es echt nicht viel zu tun gibt!!!! Die moderne Innenstadt hat eigentlich keine Fußgängerzone oder irgendwas, der alte Stadtteil in dem wir wohnten war nur in einem Bereich von 5 auf 5 Blocks sicher was durch dass riesige Polizeiaufgebot verdeutlicht wurde und für den so großen Kanal brauch mal nicht mehr als ne Stunde, da es schnell langweilig wird wie Schiffe hoch und runter gefahren werden. Lesen »



Zum Choquekirao und dann durch die Anden bis zum Machu Picchu!!!

23 10 2010

Mit 9 Tagen am Stück wandern durch die Anden stand nun ein ganz harter Brocken auf unserem Abschlußprogramm für Südamerika. So hieß es noch mal alle Kräfte sammeln und dem kommenden Schmerz unerschrocken ins Auge schauen. Und wie immer ging es erst einmal früh morgens (wie könnte es auch anders sein) los auf die Reise. Erst wurden noch die Vorräte eingekauft und die Campingsachen verstaut vor wir erst einmal ein paar Stunden mit dem Auto in entlegenere Gebiete vorstoßten. In einem kleinen Dorf im Nirgendwo angekommen hieß es dann warten, auf was auch immer. Am Ende wurde die Wartezeit echt lange und so kamen wir dann auch ganz schön spät los, tja so Esel lassen halt mal ganz schön auf sich warten. Aber am Ende war alles verstaut und unsere Gruppe bestehend aus einem Guide, Maultierführer plus 3 Esel und wir 4 Touris (Marina, Roberto aus Peru, einem älteren Deutschen dessen Name ich nicht mehr weis und meine Wenigkeit natürlich) konnte endlich starten. Lesen »



Cuzco

14 10 2010

Cuzco die neben Arequipa wohl wichtigste Touristenstadt in Peru ist für viele das Tor zum Machu Pichu und dem dazugehörigen Ort Aguas Caliente. Für uns war es auch nur ein kurzer Aufenthalt, da wir ja schon eine 9 Tage Tour durch die Anden gebucht hatten und wir uns hauptsächlich von einer schrecklichen Busfahrt erholten und für die 9 Tage ausstatteten. Dabei hat die Stadt echt Charme und wie fanden zu unserer absoluten freude sogar ein ganz tolles Cafe wo man frisch gerösteten Kaffee vom feinstem bekam. Und in unserem Hostel konnten wir auch schön entspannen und uns auf die bevorstehenden Strapazen vorbereiten. Besonders toll war es dass die weiße Hauskatze bei uns im Bett schlief und mit uns kuschelte was bei den kalten Temperaturen eine Wohltat war.



Arequipa

10 10 2010

In Arequipa wurden wir dann gleich mal wieder in Deutsch begrüßt da hier eine sehr beliebte Deutsche Schule ihren Sitz hat auf der viele mit denen wir die nächsten Tage zu tun hatten waren. So fühlten wir uns gleich gut aufgehoben und willkommen im letzten Land unserer Südamerika Tour, Peru.  Den nächsten Tag streiften wir dann gleich durch die wunderschöne alte Stadt mit ihren tollen Gebäuden und Plätzen bevor wir uns auf die Suche nach einer günstigen Tour zum Colca Canyon machten. Und mit der Peru-Schweizer Agentur fanden wir auch dann unseren Anbieter der Stunde der uns eine tolle 3 Tagestour zusammenstellte. Vor es aber losging genossen wir noch die Zeit in der Stadt und hatten ein wundervolles Essen in einem richtigen Local Restaurant. Lesen »



Titicacasee

7 10 2010

Letzter Stopp in Bolivien war der durch ein Lied in Deutschland so bekannte Titicacasee. Wir schlugen unsere Zelte in Cobacabana (nicht der Ort in Brasilien) dem Tourimekka am See auf, hier fanden wir ein tolles Hotel dessen Zimmer unsere Augen mal wieder zum leuchten brachte und mit den besten Matratzen seid langem aufwartete. Lesen »



La Paz

30 09 2010

Über die Stadt La Paz haben wir nicht viel positives zu sagen, da es unverständlich ist wie man hier Leben kann und wie die größte Stadt des Landes an so einem ungünstigen Punkt liegen kann. Besser gesagt sind es ja 2 Städte, La Paz und El Alto die kaum von einander getrennt sind und irgendwas zwischen 3 und 4 Millionen Leuten fassen. Dazu kommt dass La Paz sich in einem Kessel ausdehnt der vom an und auf der Anhöhe gebauten El Alto einseitig umgeben ist und sich die Stadt so über 800 Höhenmeter erstreckt, von 3200 bis 4000 Metern. Als Tourist lebt man im Inneren des Kessels dem „modernen Zentrum“ und Regierungsbezirk, da der Rest nicht gerade als sicher gilt. Lesen »



Sucre

26 09 2010

Den nächsten Halt machten wir in Sucre der offiziellen Hauptstadt des Landes auf 2800 Metern höhe. In der sogenannten Weißen Stadt war die Luft endlich mal wieder ein wenig dicker auch wenn man bei fast 3000 Metern nicht von im Tal reden kann. Hier trafen wir uns wieder mit unseren Holländern aus Chile und verbrachten entspannte und ruhige Tage in dieser wunderschönen Stadt (Innenstadt, denn der Rest aussenrum sieht wie überall in Bolivien aus wie eine riesen Baustelle, besonders weil aus 99 % der Gebäuden Baustahl meterlang raussteht) die zum ausruhen einlädt. Auch konnten wir mal wieder deutsches Essen genießen in einem netten Restaurant und auf dem nahe gelegenen Markt wunderschönes Kunsthandwerk und echts einheimisches Essen genießen.

Ja für mehr blieb einfach die Zeit irgendwie nicht und ausserdem muss man ja nicht überall volles Programm machen.

Als kleinen Tipp will ich nur noch erwähnen dass man sich in Bolivien seine Fahrer genauer anschauen sollte da hier einige nicht gerade nüchter unterwegs sind. Und dazu kommt noch die besonderheit dass hier irgendwer den Taxifahrern rechtslenker (englisch) Toyotas verkauft bei denen einfach Pedale und Lenkrad rüber gebaut wurden. Echt komisch wenn man als Beifahrer eine Anzeigetafel mit Loch in der Mitte und das Lenkrad beim Fahrer aus dem Handschufach kommt. Ja dass ist Südamerika in seiner wildesten Form.



Potosi oder Willkommen in der höchsten Stadt der Welt!!!

23 09 2010

Nach einer langen Reise durch den Norden Argentiniens, einem Grenzübertritt um 6 Uhr morgens zu Fuss und einer weiteren langen Busfahrt ohne Klo und mit mutmaßlichen Dieben als Hintermänner kamen wir endlich am ersten Stopp in Bolivien an. Und durch die lange Reise und der extremen Höhe mit 4000 Metern schwierte uns ganz schön der Kopf und wir wollten eigentlich nur noch ins Bett. Wobei man sich an schlafen in dieser Höhe erst einmal gewöhnen muss und so wachten wir Nachts sogar mehrmals auf da wir dass Gefühl hatten uns bleibe die Luft weg. Aber nach dem ersten netten Frühstück in unserem schönen Hostel, dass in einem altem Gebäudekomplex untergebracht war der nach Kloster schrie, und wir auf einem Rundgang durch die Innenstadt ein wenig bolivianische Höhenluft schnuppern konnten mussten wir eingestehen dass es hier viel schöner ist als wir uns erhofft hatten. Auch wenn diese Stadt eigentlich nur für ihre Höhenlage und den benachbarten Hügel der die größte Silbermine der Welt beherbergte berühmt ist, hat sie viel Charme und strahlt mit ihren in Trachten gekleideten Bewohner mehr Südamerika aus, als alles was wir zuvor gesehen hatten. Lesen »



Salta

18 09 2010

Wieder zurück über die Anden in Argentinien hieß der erste Stopp wieder Mendoza, wo wir für 2 Nächte stoppten und die Leute in unserem Hostel besuchten. Hier hieß es dann bei Wein und gutem Esen entspannen und da ich in Chile wieder Lust aufs kochen bekam, gab es zur Feier unseres wiedersehens mit Manuela ein schönes Saltimbocca mit ordentlich Rotwein.

Anschließend ging es dann weiter zu unserem letzten Ziel in Argentinien bevor wir nach Bolivien wollten. So trafen wir in Salta mit großen Plänen und der Vorfreude auf ein neues Land ein, wobei dann doch alles anders kam. Denn von all unseren Plänen die Gegend um Salta mit ihren bunten Bergen, den indianischen Dörfern und nativen Kultur zu erforschen wurde einfach nichts. Irgendwie fehlte uns einfach der rechte Antrieb und dazu war es einfach zu Leicht hier in der Stadt abzuhängen. Denn die Stadt war schön, ruhig und so anders als der Rest von Argentinien. So brachten wir es sogar erst an unserem letzten Tag in der Stadt fertig ins Museum zu gehen und uns die dort ausgestellten Mumien anzusehen, zu denen es eine so düstere Geschichte gibt. Denn die Inkas die bis hier hin regierten opferten Kinder (da jungfräulich) ihren Göttern in dem man sie betrunken machte und dann auf mehreren tausend Metern in den Anden lebendig begrabte. Lesen »



Constitucion

13 09 2010

Nach all dem Naturschauspiel in der Atacamawüste und all der vielen Touren ging es für uns wieder zurück nach Santiago. Dieser Trip dauerte schlappe 23 Stunden mit dem Bus und dann schnell eine Nacht in unserem alten Hostel pennen und am nächsten Tag schon wieder 8+ nach Constitution wo wir fertig und geschafft ankamen. Vom Busbahnhof noch mit dem Taxi zum Hotel wo wir dann schon von der Dame des Hauses in Empfang genommen wurden.

Nur einer fehlte, um uns in alles einzuweisen, Matt der Kalifornier aus La Serena auf dessen Angebot wir letztlich doch eingingen,  um ein paar Tage ehrenamtliche Arbeit zu leisten und ein wenig zurück zugeben an diese wundervollen Leute in Chile. Und warum dieser Ort gerade werdet ihr jetzt fragen?. Weil hier im Frühjahr 2010 eins der stärksten Erdbeben aller Zeiten die Gegend erschütterte und zu allem Übel danach ein dadurch ausgelöster Tsunami über den an der Küste gelegenen Teil hinwegrollte und alles Übrige mit sich riss. Zurück blieb ein zu großen Teilen zerstörter Ort mit über Hundert Toten,  tausenden Obdachlosen und dem Verlust von der inneren Sicherheit. Und hier versuchten wir nun Matt bei seiner Arbeit zu helfen den Leuten wieder ein Dach über dem Kopf zu geben und etwas zu verändern. Lesen »