Arequipa
10 10 2010In Arequipa wurden wir dann gleich mal wieder in Deutsch begrüßt da hier eine sehr beliebte Deutsche Schule ihren Sitz hat auf der viele mit denen wir die nächsten Tage zu tun hatten waren. So fühlten wir uns gleich gut aufgehoben und willkommen im letzten Land unserer Südamerika Tour, Peru. Den nächsten Tag streiften wir dann gleich durch die wunderschöne alte Stadt mit ihren tollen Gebäuden und Plätzen bevor wir uns auf die Suche nach einer günstigen Tour zum Colca Canyon machten. Und mit der Peru-Schweizer Agentur fanden wir auch dann unseren Anbieter der Stunde der uns eine tolle 3 Tagestour zusammenstellte. Vor es aber losging genossen wir noch die Zeit in der Stadt und hatten ein wundervolles Essen in einem richtigen Local Restaurant. Zur Tour ging es dann schon wieder zu unmenschlicher Zeit los. Wer sich 2.30 als Startzeit ausdenkt gehört eigentlich über das Knie gelegt oder schlimmeres. Aber was soll man machen wenn man was sehen will, man hat halt keine Wahl und irgendeinen Sinn wird es ja schon machen. So schliefen wir erst einmal alle schön ein im Bus und wachten erst bei den ersten Sonnenstrahlen kurz vor dem ersten Ziel dem Frühstücksort wieder auf. Wo es dann den Lokalen Müslirgendwasdrink und die üblichen Frisbeesemmeln vorgesetzt bekamen die wir noch so zu lieben lernen sollten. Gott zum Glück haben wir was zu knabbern mitgenommen sonst müsste ich wohl noch einen aus der Gruppe opfern.
Danach ging es dann erst einmal weiter zum Condorkreuz wo wir mit Hundert anderen (meist schreckliche Pauschaltouristen) auf den Flug der gleichnamigen Vögle warteten. Nach wenigen Minuten des wartens wurden wir dann auch schon mit den Königen der Lüfte belohnt die hier eine ihrer Hauptbrutstätten haben.
Dann ging es nochmals einige Kilometer auf der Anhöhe des Canyons entlang bis wir zu unserem Startpunkt für die Wanderung kamen. Jetzt hieß es Rucksäcke gesattelt und auf an der Seitenwand des Canyons 1000 Höhenmeter hinunter immer schön im Zickzack. Was auf die Dauer ganz schön in die Knie ging und durch die schlechte Beschaffenheit des Wegs alle Aufmerksamkeit vorderte. Zum Glück wusste unser Guide uns stehts aufzuheitern und uns zu motivieren. Nach Stunden kamen wir dann im Tal an und nach einer Hängebrücke und kurzem Aufstieg kamen wir am Rastplatz für die Mittagspause an, wo es endlich was ordentliches zu beißen gab. Nach diesem wichtigen Auftanken der Kräfte hieß es dann noch weiter hoch zu unserem ersten Schlafplatz im Canyon, auf einer Anhöhe die uns die letzten Kräfte kostete. Angekommen genossen wir die herrliche Aussicht und die Ruhe bei einem leckeren Bier was als Belohnung diente. Unser von einer netten Familie zubereitetes Essen schmeckte herrlich und die Dusche tat reine Wunder auf den geschundenen Körper.
Am Morgenhieß es dann wieder früh los und auf einer nicht so heftigen Strecke zu unserem Tagesziel der Oase wo ein Pool auf uns wartete. Der Weg war ok und auf der Tour machten wir halt an einem kleinen Museum wo wir Chicha (ein Getränk aus Mais, gibt es mit und ohne Alkohol) probieren konnten und mehr über das harte Leben im Canyon erfuhren. Des weiteren erzählte uns der Guide alles über die Gegen und ihre Besonderheiten. In der Oase dann angekommen hieß es dann aber entspannen und die Seele baummeln lassen.
Der letzte Tag war dann wieder eine andere Sache und bot eine Herrausforderung für Geist und Körper. Start für die Tortour war vor Sonnenaufang in aller Herrgottsfrühe. Also Schlaf aus den Augen, Hosen an, Rucksack auf und los, über Tausend Höhenmeter an der Wand des Canyons wieder in die Höhe. Bei dieser Aufgabe kämpfte dann jeder mit und gegen sich selbst, denn nun ging es wirklich an die Substanz und für uns Untrainierte erst recht. Aber wir schafften es alle und keiner brauchte einen Donkey, warauf wir alle echt stolz waren. Zur Belohnung gab es dann wieder ein tolles Frisbeefrühstück vom feinsten. Naja im Anschluß gab es dann erst mal schön Chips und Cola für die Seele.
Auf dem Rückweg gab es dann noch einen Stopp in den Hotsprings wo wir die Muskeln im schönen heißen Wasser entspannen konnten und bei einem anschließenden Buffet so richtig zuschlagen konnten. Bis nach Hause hielten wir noch an verschieden Punkten und bewunderten die schöne Landschaft. Mit 4960 Metern kamen wir dabei auch zum höchsten Punkt unserer Reise.
Zurück in Arequipa gönnten wir uns dann noch ein tolles Sandwich bei unserem geliebten Mammut Deli. Zum Glück hatten wir noch einen Tag ausruhen eingeplant vor es zu unserem nächsten Extremtrip 9 Tage durch die Anden ging.
So hatten wir eine tolle erste Peru Erfahrung in Arequipa und freuten uns schon auf den nächsten Stopp.










Danke an alle die uns was zu sagen haben