Salta

18 09 2010

Wieder zurück über die Anden in Argentinien hieß der erste Stopp wieder Mendoza, wo wir für 2 Nächte stoppten und die Leute in unserem Hostel besuchten. Hier hieß es dann bei Wein und gutem Esen entspannen und da ich in Chile wieder Lust aufs kochen bekam, gab es zur Feier unseres wiedersehens mit Manuela ein schönes Saltimbocca mit ordentlich Rotwein.

Anschließend ging es dann weiter zu unserem letzten Ziel in Argentinien bevor wir nach Bolivien wollten. So trafen wir in Salta mit großen Plänen und der Vorfreude auf ein neues Land ein, wobei dann doch alles anders kam. Denn von all unseren Plänen die Gegend um Salta mit ihren bunten Bergen, den indianischen Dörfern und nativen Kultur zu erforschen wurde einfach nichts. Irgendwie fehlte uns einfach der rechte Antrieb und dazu war es einfach zu Leicht hier in der Stadt abzuhängen. Denn die Stadt war schön, ruhig und so anders als der Rest von Argentinien. So brachten wir es sogar erst an unserem letzten Tag in der Stadt fertig ins Museum zu gehen und uns die dort ausgestellten Mumien anzusehen, zu denen es eine so düstere Geschichte gibt. Denn die Inkas die bis hier hin regierten opferten Kinder (da jungfräulich) ihren Göttern in dem man sie betrunken machte und dann auf mehreren tausend Metern in den Anden lebendig begrabte. Lesen »



Mendoza

2 09 2010

Und wieder mal hieß es nach einer Nacht im Bus mit all dem was dazu gehört und sehr wenig Schlaf, ankommen Taxi suchen und ab ins Hostel. Da ist die einzige Hoffnung die man noch hat, dass das Zimmer gleich zu beziehen ist und die Matratze was taugt. Und ja wir hatten mal wieder Glück, wir mussten zwar ein wenig warten bis wir das Zimmer beziehen konnten, dafür war aber alles bestens und dazu kam noch unser eigenes Bad, dass größer war als manche unserer Zimmer. Und nicht nur dass, allgemein waren wir mit unserer Unterkunft rund um glücklich, der Stuff, die Leute und alles waren toll. Besonders aber hat uns das Asado am Dienstag und Samstag gefallen mit reichlich Wein und Fleisch so viel man wollte, mhhh. Lesen »



Cordoba

30 08 2010

Als nächster Stopp auf unserem Ritt durch Argentinien lag Cordoba. Abends nach einer längeren Busfahrt kamen wir an. Dann gleich in ein Taxi und auf zum Hostel. Ja so hatten wir uns dass gedacht. Doch es kam alles ein wenig anders. Denn am Hostel angekommen, dass wir Online schon reserviert hatten, mussten wir feststellen dass es geschlossen war und wir vor der dunklen Tür standen, um 22 Uhr Abends in der großen Stadt. Jetzt werdet ihr sagen ist doch kein Problem, gehen wir einfach zum nächsten. Ja da fangen aber die Probleme in Argentinien schon an. Erstens werben Hostels in diesem Land nicht mit den bekannten Leuchtreklamen oder Schildern die man so kennt, sondern meist mit einer DINA4 großen Tafel an der Hauswand (echt Klasse Idee). Zweitens ist es hier nicht so wie in Asien wo sich alle Hostels in einem Viertel befinden sondern schön einzeln über die Stadt verstreut. Und zu guter Letzt stand ein Feiertag vor der Tür, den alle Einheimischen nutzen um in irgendeine Stadt zu fahren um dort Party zu machen, was das Angebot an freien Zimmern stark einschränkte. So irrten wir mit unserem Reiseführer durch die Straßen und fragten uns (ach auch so eine Geschichte, Orientierung ist im Ausland meistens keine häufige Eigenschaft der Bewohner also lieber mehrere Meinungen einholen!!!) durch. Ein netter Hotelbesitzer, der zwar kein Zimmer mehr frei hatte, war so nett uns mit Internet und Telefon zu dienen und uns so noch ein Zimmer im HostelArt verschaffte. Und nach einem weiteren kleinen Fußmarsch fanden wir dann doch noch ein Bett. Zu unserem Glück bekamen wir sogar die Suite ganz oben mit eigenem Bad. Nur jetzt nicht Eifersüchtig werden, es sah da drin eher wie im Zimmer meiner Oma aus. Aber egal es war ein Bett und alles was wir brauchten. Lesen »



Rosario oder wie lernt man Spanisch

28 08 2010

Eigentlich wollte ich mir diesen Artikel sparen, denn über Rosario gibt es nicht viel zu erzählen oder doch. Nach einer tollen Nachtfahrt in einem argentinischen Luxusbus (ist wohl mit der 1 Klasse in einem Flugzeug zu vergleichen) kamen wir in Rosario an. Im Che Pampas bezogen wir unser Doppelzimmer, dass eher an eine Suite erinnerte und wohl das schönste Zimmer unserer Reise war. Mit schwarzem Luxusbad, 4Meter Raumhöhe, einem Raumteiler und Literatur an der Wand war es fast zu schön um war zu sein, wäre da nicht diese beschissene Matraze gewesen. Aber dass ist wohl motzen auf hohem Niveau für Weltenbummler. Lesen »



San Ignacio Missiones

23 08 2010

Nach dem megatouristischen Trip zu den Wasserfällen war es endlich mal an der Zeit ein wenig wahres Südamerika zu sehen und dafür war San Ignacio der beste Stopp. Der Ort an sich hat wenig zu bieten, er ist ruhig gelegen und man fühlt sich gleich ein wenig in der Zeit zurück versetzt und kann mal wieder richtig ausruhen. Die Leute leben hier ihr einfaches Leben und es würde wahrscheinlich kein Mensch  halt machen, würde dieser Ort nicht eine so interresante Geschichte haben. Es war Anfang des 18Jh. als die Jesuiten aus Europa zum missioniern nach Südamerika  kamen und sich in der Gegend in und um San Ignacio niederließen, hier wo Argeninien, Paraguay und Brasilien zusammentreffen. Sie erichteten hier ihre Vorstellung von einem Miteinander und einer neuen Lebensform für die „Wilden“, was wie uns hier erzählt wurde einem Utopia glich. Lesen »



Die Wasserfälle von Iguazu !!!

20 08 2010

Also weiter geht es durch Südamerika und zum Start erst einmal schön bequem mit dem Flugzeug von Buenos Aires nach Iguazu. Dafür mussten wir aber unsere Rucksäcke ein wenig leichter machen und sortierten erst einmal kräftig aus. Wieder runter auf den erlaubten 15+ Kilo konnte es dann losgehen, wäre unser Flug nicht  unerwartet um 3 Stunden verschoben und dann nochmals eine Stunde zu spät gewesen. Aber was solls, warten an Flughäfen sind wir ja langsam schon gewohnt und die Zeit muss man halt mit Essen und Herumlungern füllen. Dabei muss ich mich gleich noch über die Zustände hier auslassen. Eigentlich könnte man hier schon erwarten dass es möglich wäre in einer so großen Caffeteria echtes Besteck und Geschirr zu reichen. Hier scheint aber Kunstoff so billig zu sein, dass fast alles in, auf und unter Styropor oder Folie verkauft wird, da weint das Herz eines Umweltbewussten. So dass soll es auch schon wieder vom kritischen Part gewesen sein, also weiter mit der Reise. Lesen »



Buenos Aires (Argentinien)

7 08 2010

Und endlich schreib ich mal was über den Kontinent auf dem wir uns gerade befinden, Südamerika.

Nach einem unendlichen Stress am Flughafen von Auckland (die Airline wollte uns wegen eines fehlenden Flugticket aus Argentinien heraus erst nicht mitnehmen, zum Glück konnte ich aber mein Ticket nach Iguazu als ein solches angeben und mir den Kauf eines neuen teuren Tickets sparen!!!) und einem 10 Stunden Flug waren wir endlich in Südamerika.

Buenos Aires die Stadt des Tangos, Eva Peron und allem, war unsere Eintrittskarte in eine neue Reiseerfahrung auf einem Kontinent dessen Sprache wir nicht sprechen. Aber erst ging es mal zum Hotel („ach natürlich hat sich am Zoll kein Schwein für ein Ausflugticket interessiert, wer hätte es gedacht!!!!“), dort mit dem Taxi angekommen bezogen wir unser kleines Zimmer und machten uns auf in den Sprachdschungel um noch eine Kleinigkeit zum Essen zu bekommen. He und wir schafften es wirklich was zu bestellen, auch wenn ich mir unwissend genau den Fisch aussuchte, toll, aber egal wir hatten den ersten Schritt getan. Danach ging es ins Bett, dass wir sobald nicht wieder verlassen sollten, denn unser Jetlag legte uns bis um 17 Uhr des nächsten Tages lahm. Natürlich konnte ich deshalb die nächste Nacht kaum schlafen und hatte wieder mit der Müdigkeit zu kämpfen. Lesen »