La Paz

30 09 2010

Über die Stadt La Paz haben wir nicht viel positives zu sagen, da es unverständlich ist wie man hier Leben kann und wie die größte Stadt des Landes an so einem ungünstigen Punkt liegen kann. Besser gesagt sind es ja 2 Städte, La Paz und El Alto die kaum von einander getrennt sind und irgendwas zwischen 3 und 4 Millionen Leuten fassen. Dazu kommt dass La Paz sich in einem Kessel ausdehnt der vom an und auf der Anhöhe gebauten El Alto einseitig umgeben ist und sich die Stadt so über 800 Höhenmeter erstreckt, von 3200 bis 4000 Metern. Als Tourist lebt man im Inneren des Kessels dem „modernen Zentrum“ und Regierungsbezirk, da der Rest nicht gerade als sicher gilt. Lesen »



Sucre

26 09 2010

Den nächsten Halt machten wir in Sucre der offiziellen Hauptstadt des Landes auf 2800 Metern höhe. In der sogenannten Weißen Stadt war die Luft endlich mal wieder ein wenig dicker auch wenn man bei fast 3000 Metern nicht von im Tal reden kann. Hier trafen wir uns wieder mit unseren Holländern aus Chile und verbrachten entspannte und ruhige Tage in dieser wunderschönen Stadt (Innenstadt, denn der Rest aussenrum sieht wie überall in Bolivien aus wie eine riesen Baustelle, besonders weil aus 99 % der Gebäuden Baustahl meterlang raussteht) die zum ausruhen einlädt. Auch konnten wir mal wieder deutsches Essen genießen in einem netten Restaurant und auf dem nahe gelegenen Markt wunderschönes Kunsthandwerk und echts einheimisches Essen genießen.

Ja für mehr blieb einfach die Zeit irgendwie nicht und ausserdem muss man ja nicht überall volles Programm machen.

Als kleinen Tipp will ich nur noch erwähnen dass man sich in Bolivien seine Fahrer genauer anschauen sollte da hier einige nicht gerade nüchter unterwegs sind. Und dazu kommt noch die besonderheit dass hier irgendwer den Taxifahrern rechtslenker (englisch) Toyotas verkauft bei denen einfach Pedale und Lenkrad rüber gebaut wurden. Echt komisch wenn man als Beifahrer eine Anzeigetafel mit Loch in der Mitte und das Lenkrad beim Fahrer aus dem Handschufach kommt. Ja dass ist Südamerika in seiner wildesten Form.



Potosi oder Willkommen in der höchsten Stadt der Welt!!!

23 09 2010

Nach einer langen Reise durch den Norden Argentiniens, einem Grenzübertritt um 6 Uhr morgens zu Fuss und einer weiteren langen Busfahrt ohne Klo und mit mutmaßlichen Dieben als Hintermänner kamen wir endlich am ersten Stopp in Bolivien an. Und durch die lange Reise und der extremen Höhe mit 4000 Metern schwierte uns ganz schön der Kopf und wir wollten eigentlich nur noch ins Bett. Wobei man sich an schlafen in dieser Höhe erst einmal gewöhnen muss und so wachten wir Nachts sogar mehrmals auf da wir dass Gefühl hatten uns bleibe die Luft weg. Aber nach dem ersten netten Frühstück in unserem schönen Hostel, dass in einem altem Gebäudekomplex untergebracht war der nach Kloster schrie, und wir auf einem Rundgang durch die Innenstadt ein wenig bolivianische Höhenluft schnuppern konnten mussten wir eingestehen dass es hier viel schöner ist als wir uns erhofft hatten. Auch wenn diese Stadt eigentlich nur für ihre Höhenlage und den benachbarten Hügel der die größte Silbermine der Welt beherbergte berühmt ist, hat sie viel Charme und strahlt mit ihren in Trachten gekleideten Bewohner mehr Südamerika aus, als alles was wir zuvor gesehen hatten. Lesen »



Salta

18 09 2010

Wieder zurück über die Anden in Argentinien hieß der erste Stopp wieder Mendoza, wo wir für 2 Nächte stoppten und die Leute in unserem Hostel besuchten. Hier hieß es dann bei Wein und gutem Esen entspannen und da ich in Chile wieder Lust aufs kochen bekam, gab es zur Feier unseres wiedersehens mit Manuela ein schönes Saltimbocca mit ordentlich Rotwein.

Anschließend ging es dann weiter zu unserem letzten Ziel in Argentinien bevor wir nach Bolivien wollten. So trafen wir in Salta mit großen Plänen und der Vorfreude auf ein neues Land ein, wobei dann doch alles anders kam. Denn von all unseren Plänen die Gegend um Salta mit ihren bunten Bergen, den indianischen Dörfern und nativen Kultur zu erforschen wurde einfach nichts. Irgendwie fehlte uns einfach der rechte Antrieb und dazu war es einfach zu Leicht hier in der Stadt abzuhängen. Denn die Stadt war schön, ruhig und so anders als der Rest von Argentinien. So brachten wir es sogar erst an unserem letzten Tag in der Stadt fertig ins Museum zu gehen und uns die dort ausgestellten Mumien anzusehen, zu denen es eine so düstere Geschichte gibt. Denn die Inkas die bis hier hin regierten opferten Kinder (da jungfräulich) ihren Göttern in dem man sie betrunken machte und dann auf mehreren tausend Metern in den Anden lebendig begrabte. Lesen »



Constitucion

13 09 2010

Nach all dem Naturschauspiel in der Atacamawüste und all der vielen Touren ging es für uns wieder zurück nach Santiago. Dieser Trip dauerte schlappe 23 Stunden mit dem Bus und dann schnell eine Nacht in unserem alten Hostel pennen und am nächsten Tag schon wieder 8+ nach Constitution wo wir fertig und geschafft ankamen. Vom Busbahnhof noch mit dem Taxi zum Hotel wo wir dann schon von der Dame des Hauses in Empfang genommen wurden.

Nur einer fehlte, um uns in alles einzuweisen, Matt der Kalifornier aus La Serena auf dessen Angebot wir letztlich doch eingingen,  um ein paar Tage ehrenamtliche Arbeit zu leisten und ein wenig zurück zugeben an diese wundervollen Leute in Chile. Und warum dieser Ort gerade werdet ihr jetzt fragen?. Weil hier im Frühjahr 2010 eins der stärksten Erdbeben aller Zeiten die Gegend erschütterte und zu allem Übel danach ein dadurch ausgelöster Tsunami über den an der Küste gelegenen Teil hinwegrollte und alles Übrige mit sich riss. Zurück blieb ein zu großen Teilen zerstörter Ort mit über Hundert Toten,  tausenden Obdachlosen und dem Verlust von der inneren Sicherheit. Und hier versuchten wir nun Matt bei seiner Arbeit zu helfen den Leuten wieder ein Dach über dem Kopf zu geben und etwas zu verändern. Lesen »



San Pedro de Atacama oder wo gibts hier Sauerstoff!!!

10 09 2010

Der nördlichste Punkt unserer Reise durch Chile ist wohl eines der Highlights des Landes dass mit einer so ungewöhnlichen Kulisse aufwartet die uns bis her nur im Inneren von Autralien und Neuseeland begegnet ist. Der Ort selbst ist ein kleiner Wüstenort mit gerade einmal 5000 Einwohnern und keinem einzigen zweistöckigem Gebäude. Eigentlich wär hier wohl der Hund begraben würde die Natur hier nicht ihren ganz speziellen Zauber abhalten und eine einmalige Stimmung erschaffen. Aber um dies alles erst einmal genießen zu können muss man sich aklimatisieren denn der Ort liegt auf einer Ebene von 2443 m. Dies hört sich am Anfang vielleicht nicht viel an aber findet mal in Deutschland eine Schlafstätte auf dieser Höhe. Und dies ist erst der Anfang denn rund herum erheben sich die Berge und Vulkane, die bis auf 5920 Meter in den Himmel ragen. So war ein wenig Ruhe angesagt, was garnicht so leicht ist wenn man unter 3Dutzend Touranbietern sich erst einmal entscheiden muss. So machten wir uns zu 4 (Sorry, ganz vergessen die Holländer waren natürlich mit von der Patie und zusammen bildeten wir eine temporäre Reisegruppe) auf um uns die besten Informationen zu sammeln und die Preise zu vergleichen.

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La Serena

7 09 2010

Wie ihr ja schon sehen konntet war unsere Reiseroute durch Südamerika ganz schön voll und so stand mit La Serena, einer kleinen Stadt am Meer, unsere vorletzte Station für Chile fest, wäre uns da nicht jemand über den Weg gerannt. Aber erst einmal fangen wir von vorne an, wie es sich für eine Geschichte so gehört und natürlich ihr werdet es schon erratet haben am Anfang war erst einmal wieder eine lange, anstrengende und nervige Busfahrt vor wir wieder einmal Abends ankamen. Zu unserem Glück lag das Guesthouse nicht weit vom Bahnhof entfernt und mit einem jungen deutschen Pärchen aus dem Bus war die Suche auch kein großes Problem (Jungs halt, die schauen sich den Weg halt vorher schon einmal aug GoogleMaps an!!!). Ein wenig aber waren wir schon erschrocken als wir nachdem uns jemand die Tür öffnete, direkt in ein Familienwohnzimmer eintraten. Naja wie heißt es so schön “ der erste Eindruck,mhhh, hab vergessen wie es weitergeht!!??!!“, egal. War man aber mal durch das Wohnzimmer durch und Hinten wieder raus hatte man 2 Reihen von Bungalows die als Zimmer dienten und eigentlich ganz nett waren. Zum Abschluß des Abends nutzten wir noch den Tipp unseres Herbergsvaters und machten uns auf in eine Lokale Kneipe. Hier gab es dann leckere Hot Dogs (Completos) auf chilenische Art und ein großes Bier (ach schon mal erwähnt, groß bedeutet hier ein Liter!!!). Es war schon amüsant dass wir die einzigen Touris waren und alle Einheimischen schon gut einen im Tee hatten, aber so was will man ja auch erleben. Lesen »



Valparaiso und Vina del Mar

5 09 2010

Ein wenig traurig aber mit großer Vorfreude auf den Rest des Landes zog es uns weiter in die Hafenstadt Valparaiso mit ihren so bekannten bunten Häusern am Berg.

Aber fangen wir mal von vorne an. Zu erst kamen wir hungrig am Busbahnhof an und machten uns sogleich auf in ein Restaurant zum Chorilliana essen. Mhhh irgendwas ist hier seltsam!!??!! Irgenwie haben alle Leute hier rote Augen und halten sich Tempos vor die Nase!!??!! Als ich vor dem Essen draussen noch eine rauchen wollte viel es mir dann wie Schuppen von den Augen. Der Bürgersteig war nass, es lagen Pflastersteine umher, die Leute weinten oder niesten und die Straße war voll mit Schmutz!!! Ja genau, hier ging wohl gerade vor wenigen Minuten eine Demo ab und wir haben wohl dern ganzen Zirkus gerade verpasst. Wie sich später heraustellte demonstrierten die Schüler gegen eine Schulreform die nicht gerade beliebt war. Dazu sei noch erwähnt, dass Valparaiso der Regierungssitz von Chile ist und nicht die Hauptstadt Santiago!!! Lesen »



Santiago de Chile

4 09 2010

Nach all dem Wein und gegrilltem Fleisch war es an der Zeit die Anden zu überqueren und uns auf nach Chile zu machen dem nächsten Punkt auf unserer Liste. Und wo fängt man folgerichtig an, natürlich in der Hauptstadt des Landes und was kann man sagen, Santiago ist auf jedenfall einen Besuch wert. Und wir hatten auch schon wieder ein tolles Hostel gleich neben einer Ubahnhaltestelle und nur 15 Gehminuten zum Zentrum entfernt gefunden. Wir sind aber auch Glückspilze werdet ihr jetzt sagen!!! Oder einfach nur Alte Traveller Hasen!!!!! Lesen »



Mendoza

2 09 2010

Und wieder mal hieß es nach einer Nacht im Bus mit all dem was dazu gehört und sehr wenig Schlaf, ankommen Taxi suchen und ab ins Hostel. Da ist die einzige Hoffnung die man noch hat, dass das Zimmer gleich zu beziehen ist und die Matratze was taugt. Und ja wir hatten mal wieder Glück, wir mussten zwar ein wenig warten bis wir das Zimmer beziehen konnten, dafür war aber alles bestens und dazu kam noch unser eigenes Bad, dass größer war als manche unserer Zimmer. Und nicht nur dass, allgemein waren wir mit unserer Unterkunft rund um glücklich, der Stuff, die Leute und alles waren toll. Besonders aber hat uns das Asado am Dienstag und Samstag gefallen mit reichlich Wein und Fleisch so viel man wollte, mhhh. Lesen »