San Ignacio Missiones
23 08 2010Nach dem megatouristischen Trip zu den Wasserfällen war es endlich mal an der Zeit ein wenig wahres Südamerika zu sehen und dafür war San Ignacio der beste Stopp. Der Ort an sich hat wenig zu bieten, er ist ruhig gelegen und man fühlt sich gleich ein wenig in der Zeit zurück versetzt und kann mal wieder richtig ausruhen. Die Leute leben hier ihr einfaches Leben und es würde wahrscheinlich kein Mensch halt machen, würde dieser Ort nicht eine so interresante Geschichte haben. Es war Anfang des 18Jh. als die Jesuiten aus Europa zum missioniern nach Südamerika kamen und sich in der Gegend in und um San Ignacio niederließen, hier wo Argeninien, Paraguay und Brasilien zusammentreffen. Sie erichteten hier ihre Vorstellung von einem Miteinander und einer neuen Lebensform für die „Wilden“, was wie uns hier erzählt wurde einem Utopia glich.
Leider sah die Realität wohl ein wenig anders aus und war irgendwas zwischen Sklavenhaltung (meist nicht die Einheimischen, aber Schwarze aus Afrika wurden extra dafür importiert) und Geldgier. Ja man muss schon aufpassen wer einem die Geschichte so erzählt und wer die Show finanziert hat die einem gezeigt wird.So verbrachten wir einige Stunden in den Ruinen der Mission und sahen uns Abends die wirklich spektakuläre Lichtershow an, in der einem die verklärte Geschichte wunderschön dargeboten wurde. Des weiteren genossen wir die hier herrschenden Temperaturen und fanden wieder zurück zu unserem Ryhtmus. Ah, und wir bekamen dass erste mal traditionelle Kost von der netten Dame im Hostel, Reis und schwarze Bohnen.










Danke an alle die uns was zu sagen haben