La Serena

7 09 2010

Wie ihr ja schon sehen konntet war unsere Reiseroute durch Südamerika ganz schön voll und so stand mit La Serena, einer kleinen Stadt am Meer, unsere vorletzte Station für Chile fest, wäre uns da nicht jemand über den Weg gerannt. Aber erst einmal fangen wir von vorne an, wie es sich für eine Geschichte so gehört und natürlich ihr werdet es schon erratet haben am Anfang war erst einmal wieder eine lange, anstrengende und nervige Busfahrt vor wir wieder einmal Abends ankamen. Zu unserem Glück lag das Guesthouse nicht weit vom Bahnhof entfernt und mit einem jungen deutschen Pärchen aus dem Bus war die Suche auch kein großes Problem (Jungs halt, die schauen sich den Weg halt vorher schon einmal aug GoogleMaps an!!!). Ein wenig aber waren wir schon erschrocken als wir nachdem uns jemand die Tür öffnete, direkt in ein Familienwohnzimmer eintraten. Naja wie heißt es so schön “ der erste Eindruck,mhhh, hab vergessen wie es weitergeht!!??!!“, egal. War man aber mal durch das Wohnzimmer durch und Hinten wieder raus hatte man 2 Reihen von Bungalows die als Zimmer dienten und eigentlich ganz nett waren. Zum Abschluß des Abends nutzten wir noch den Tipp unseres Herbergsvaters und machten uns auf in eine Lokale Kneipe. Hier gab es dann leckere Hot Dogs (Completos) auf chilenische Art und ein großes Bier (ach schon mal erwähnt, groß bedeutet hier ein Liter!!!). Es war schon amüsant dass wir die einzigen Touris waren und alle Einheimischen schon gut einen im Tee hatten, aber so was will man ja auch erleben.Leider spielte die nächsten Tage das Wetter nicht ganz mit und wir hatten seid langem mal wieder Regen und kühlere Temperaturen. Aber es wurde uns nicht langweilig da wir so viele neue Leute kennenlernten. Wo fangen wir da an. Ja erst einmal das deutsche Pärchen dessen Name ich vergessen habe (Sorry! und ich hoffe die Erkältung ist schnell weggegangen!!!), zweitens unsere Holländer Femke und Joron die uns noch des öfteren durch den Rest von Südamerika begleiten sollten. Drittens John aus Südafrika, der ständig unterwegs war um Teile für seine Surfausrüstung zu ergattern oder einfach nur mit dem Laptop abhing (ging gaube ich meistens um Girls oder auch ums Surfen). Er war der wohl erwachsenste 18 jährige den ich je kennen gelernt habe und er konnte uns immer mit seinen Geschichten erfreuen („ja er wird wohl gerade mit dem Elefanten in die Schule reiten!!!“). Und zu guter letzt Matt aus Californien, der uns mal wieder zeigte dass nicht alle Amerikaner so sind wie wie sie uns so gern vorstellen, sondern oft ganz anders. Er erzählte uns von seiner Idee einer Foundation für die Opfer des Erdbebens in Chile und wie er in Constitution hängen blieb und dort sein eigenes Hilfsprojekt aufzog. Von dieser Idee und seinem Eifer waren wir alle dann gleich so angetan dass wir alle uns darüber Gedanken machten ob wir im bei seiner Arbeit helfen sollten. Aber entscheiden wollte sich zu diesm Zeitpunkt noch keiner, aber es brachte eine sehr interresante Note in unsere abendlichen Gespräche zu denen wir uns trafen. Ohh jetzt hätte ich doch beinahe jemanden vergessen, den Herbergsvater und noch viel mehr seine Mutter die mit ihrem ungewöhnlichen Charme immer für Stimmung sorgte. Es war immer eine Freude zu sehen wie sie sich über den Regen beschwerte der ihre Blumen zerstörte oder wenn sie die Katze jagte die sich bei den Gästen heimisch fühlte, aber am besten war es wenn sie ganz cool an ihrer Zigarette zog und mit uns auf Spanisch sprach. Ja dies waren viel neue und interresante Menschen von denen wir einige noch öfters sehen sollten.

An sonsten waren es sehr schöne Tage in La Serena, auch wenn der Ort selbst nicht so viel zu bieten hat. Der Strand ist jetzt nicht schlecht aber auch nicht gerade Postkarten tauglich, der Ort an sich nett aber ohne große Besonderheit, deshalb kommen die meisten um den Ort als Ausgangspunkt für Tagestrips zu nutzen. Wir entschieden uns aber aus Zeit und Wetter Gründen nur für inen Ausflug zu den nahegelegenen Inseln die für ihre Humboltpinguine und Delphine bekannt sind. Und wir hatten mal wieder Glück, unser Reiseführer war super nett und beherrschte ein perfektes Englisch. Die Tour ging erst einmal mit dem Bus ein wenig die Küste entlang zu einem entlegenen Küstenkaff wo wir den Fischern beim entladen ihres Abalonenfangs zusehen konnten und uns dann auf zu den Inseln machten. Auf dem Weg tauchten dann auch die so lange erwarteten Delphine auf und nicht nur dass, sei kamen gleich in einer großen Gruppe und zogen um uns herum. Es ist schon Wahnsinn wie schnell diese Tiere im Wasser sind und wie sie mit dem Boot spielten. Danach ging es dann zu den Pinguinen und den anderen Seevögen auf der Insel die wir langsam umshipperten. Und da fällt mir gleich was ein, seid froh dass es kein Geruchsfernsehen gibt sonst wären Tierdokus kein Renner, es ist einfach unglaublich wie diese Vögel alles zuscheißen. Zum Abschluß ging es dann noch auf einen kurzen Trek über ne weitere Insel und zum Essen zurück in das Fischerdorf. Auf dem Rückweg gab es dann noch Vikunias (die kleinste Sorte der Kameltiere) zu sehen und so war der Ausflug eine gelungene Angelegenheit, vor es dann wieder hieß 17 Stunden im Bus durch Chile!!!



Aktionen

Informationen

Schreib einen Kommentar

Du kannst diese Tags verwenden : <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>