Luang Prabang (Laos)

13 02 2010

Endlich sind wir in Laos,

Luang Prabang (http://de.wikipedia.org/wiki/Luang_Prabang), eine Stadt mit dem Weltkulturerbetitel, war unser erstes Ziel. Hier verbrachten wir 5 entspannte Tage  mit Spaziergängen, über den  Markt bummeln und Essen gehen.

Eigentlich wollten wir ja ein wenig Trekking machen, in der tollen Umgebung, aber die absolut überteuerten Preise für solche Aktivitäten, hielten uns davon ab (40-50€ pro Tag, dass 5 fache von Thailand), denn es hätte unseren Etat gesprengt. Desweiteren war es auch nicht möglich ein Moped zu leihen, da die einzige Firma mit einer Erlaubnis,  Wucherpreise verlangte (ein Jahr zuvor wurde wegen der häufigen Unfälle, der Verleih an Ausländer untersagt). So saßen wir einwenig fest in der zwar hübschen (sehr viele Gebäude im Kolonialstil, die noch aus der Zeit der französischen Herrschaft stammen), aber nicht geraden großen Stadt.

ein Stupa in Laos

ein Stupa in Laos

So war es nicht verwunderlich dass Ich einen Männerabend einlegte. Mit unseren Bekannschaften vom Boot (Isaak der Spanier mit guten Deutschkentnissen und Mars der DJ aus Berlin) ging es erst in einen Localclub (Locals=Einheimische) der im ersten Augenblick sehr an einen GOGOClub erinnerte, alles war absolut dunkel, das einzige Licht spendete die Blacklightbeleuchtung und die rote Theke. Zum sitzen gab es eine vielzahl von Couchecken, sowie einpaar Tische vor der Bühne die voll mit Locals in jedem Alter waren. Es war schon sehr interresant zu sehen wie zu einer Liveband mit Laopop ein Haufen Leute Gruppentänze wie zu Zeiten des Busstopp (wer war in der Tanzschule??) aufführten!!! Leider ging eine halbe Stunde später schon das Licht an da der Club um 11 schloss.

Nun gings wieder rauf aufs Tuk Tuk und ab in die nächste große Disko, die schon eher den Eindruck von dem machte was wir unter Disko verstehen. Leider ging um 12 dann wieder das Licht an und alle Locals und Touris strömten hinaus um Nachhause oder wie wir in die Bowlinghalle zu gehen, der einzige Laden der nach 12 auf hat (für Touristen und alle anderen gilt in Laos wie in einigen anderen Länder Asiens eine Ausgangssperre von 12 bis 4 oder so!!).

Die Bowlinghalle war der Treffpunkt aller feierwilligen Falangs (Ausländer) und von wenigen laotischen Ladyboys, hier wird bei harten Getränken und ein paar Spielen dem Hedonismus gehuldigt und bis 3 Uhr gefeiert. Auf der Heimfahrt kam es dann noch zu einem Streit mit einem Franzosen und einem kleinen Tumult, an dessen Ursache ich mich nur schemenhaft erinneren kann. Auf jeden Fall musste ich einwenig die Flucht ergreifen und zog mich mit Mars auf ein Schwätzchen in Richtung unserer Guesthäuser zurück. Um halb 5 war ich dann zurück bei Marina die den Abend mit Fernsehen verbrachte.

Die weiteren Tage waren unspektakulär, bis auf unseren Tuk Tuk Unfall

unser kleiner Unfall !

unser kleiner Unfall !

am vorletzten Tag. Auf dem Weg zum Busbahnhof wo wir unsere Tickets kaufen wollten passierte es, unser Fahrer fuhr plötzlich auf der falschen Seite (warum auch immer), als wir nach vorne sahen kam uns schon ein anderes Tuk Tuk entgegen und die beiden Fahrer lenkten in die gleiche Straße, was dazu führte dass unser Fahrzeug auf meine Seite umkippte. Dabei zog sich Marina ein paar schöne Schrammen und Prellungen an den Knien zu, ich blieb unverletzt und konnte auch die Kamera retten. Der Schock saß tief und wir mussten uns erstmal einen Moment regenerieren bevor wir unser Glück sahen. Die Verletzungen hielten sich in Grenzen und es war Marina auch gleich wieder möglich zu gehen, wenn auch mit Schmerzen (der Mopedfahrer dahinter hatte weniger Glück, er hatte eine beachtlich Platzwunde am Kopf). Nachdem wir wieder Ruhig waren machten wir uns erst zu Fuß und dann mit einem Tuk Tuk zum Bahnhof und anschließend zum Guesthouse wo wir uns erholten (Toll an dem Tag wollten wir zum Wasserfall baden!!!).

toll was

toll was

Am nächsten Tag gings dann auf nach Vang Vieng zum Tuben!!!!



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1 Antwort zu “Luang Prabang (Laos)”

  • Svenja sagt:

    schön, wieder von euch zu lesen.
    ich hoffe, dass ihr den schock vom tuktuk-crash gut überstanden habt.
    noch eine tolle und spannende weiterreise.
    liebe grüße aus dem a****kalten und schneereichen münchen

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