Arlie Beach und die Whitsunday Islands
16 06 2010

ich seh aber gut aus
Und schon waren wir in Arlie Beach unserem lang ersehnten Stopp wo wir endlich einmal ein paar Tage bleiben wollten und einen Wunschtraum von uns erfüllen wollten. Leider waren unsere Mitreisenden nicht ganz so erfreut darüber 5 Tage hier zu bleiben da sie uns auf unseren Trip nicht begleiten wollten. Marina und Ich entschlossen uns nämlich zu einen 3 tägigen Seegeltour durch die Whitsunday Islands. Da wir aber am Freitag ankamen und erst am Sonntag zur Tour aufbrechen konnten hatten wir also ein wenig Zeit totzuschlagen. Was natürlich bei dem schönen Sonnenschein und tollen Temperaturen dann kein Problem war.Am Sonntag Morgen ging es dann in der früh schon los, wir wurden mit dem Bus am Campingplatz abgeholt und zum Hafen gebracht wo die Crew auf uns und die anderen Mitreisenden warteten. Unser Schiff hieß Ron of Argyll und wurde 1924 erbaut, auf im sind schon Prominente wie Marilyn Monroe und Charlie Chaplin auf Reisen gegangen und es hatte einen Charme und Flair dem man einfach nicht widerstehen konnte. Des weiteren war da die Besatzung die aus Mark dem Skipper aus England der mit seinen Späßen und Kochkünsten uns stets bei Laune hielt, Simon der zwar eher als ruhiger Zeitgenosse für den Richtigen Weg sorgte und Nigel der als Volontär überall Hand anlegte wo es gerade nötig war wenn er nicht irgendetwas polierte. Und los ging es mit einem wunderschönen Schiff und weiteren 7 Mitreisenden durch die Inselgruppe der Whitsundays. Nachdem wir aus dem Hafen raus waren und auf offener See im Wind lagen wurden wir in dass hissen der Segel eingewiesen und durften mit Hand anlegen (natürlich ließ Mark keine Situation aus Witze zu reisen). So ging es dann nachdem alle Segel oben waren mit beeindruckendem Speed und Seitenlage auf zu den Inseln.

Schiff Ahoi
Segeln in Australien!?!, wir ließen es uns schon gut gehen!!! Oder!?!
Die Tage auf dem Schiff vergingen wie im Flug, Segeln, Schnorcheln (im tollen Stingersuite), Essen (4mal täglich zauberte Mark in der winzigen Küche die leckersten Sachen wie Thunfischsalat mit Wraps, Frikase, Salate und alles was das Herz begehrt), kleine Wanderungen auf den Inseln und am unvergesslich weisen Whiteheavenbeach wo auch schon einige Filme gedreht wurden und der Sand unglaublich war, einfach alles in allem ein Traum und für jeden der mal nach Australien kommt ein muss. Dazu waren die Mitreisenden sehr bunt gemischt und alle einfach nur nett so das wir die Abende bei Wein und chilliger Musik unter und auf dem Deck verlebten wo die Natur mit einem gigantischen Sternenhimmel angab. Um euch daheim noch ein wenig neidischer zu machen müsst ihr euch nur vorstellen wie es ist wenn man in einer Bucht am Abend eines langen Tages mit dem Beiboot an Land gebracht wird wo keine Menschenseele ist um den Sonnenuntergang zu genießen und dann bringen sie auch noch kleine Appetithäppchen vom Schiff um alles abzurunden, einfach wow. Ja ja man hat es schon schwer als Reisender im Ausland. So ja was gibt es noch mehr darüber zu sagen, ach natürlich die Kajüte war auch ok und das Doppelbett eine gute Abwechslung zur Isomatte (und man wurde so schön in den Schlaf gewiegt).So nun ist es aber genug, nur noch dank an alle die dabei waren und wir hoffen Mark, du hast aufgehört zu rauchen und schnorrst nicht mehr die Passagiere an.

einsamkeit
Wieder zurück am Festland verlebten wir noch einen letzten schönen Abend in Arlie Beach (zu uns gesellten sich ein paar Opposums an die Campkitchen) und starteten am nächsten Morgen durch nach Townsville. Hier trennte sich am 2 Tag die Gruppe da Karin und Theresa einen Reittag auf einer nahe gelegenen Insel einlegen wollten. Marina und mich hingegen zog es in die Innenstadt wo wir uns ein Aquarium ansahen, Fish und Chips aßen und einen netten Tag verlebten. Leider waren die anderen früher als wir am Zeltplatz und konnten sich ohne Schlüssel nicht duschen, was sie uns ein wenig übel nahmen da sie beim reiten am Strand leicht nass wurden. naja shit happens!!! Und wieder ging es weiter, da nun die Zeit knapp wurde und der Rückflug von Karin näher rückte. Schade denn Townsville ist wirklich eine unglaublich hübsche Küstenstadt, mit abgefahrenen Wasserspielplätzen für Kids, freien BBQ Stellen überall und einem netten Flair.

ron of argyl
Und schon waren wir am Ziel unseres Trips zu 4, Cairns der Stadt am Great Barrier Reef von der man so viel hörte, die sich dann aber als nicht gerade sehenswert raus stellte. So verlebten wir die letzten 2 Tage mit den Mädels mit ausruhen, trinken und spielen, ohh ein abschließendes BBQ gab es natürlich auch . So sagten wir mit einer Träne im Auge auf wiedersehen und machten los zur zweiten Hälfte unserer Reise. Wir sagen macht es gut und grüßt uns die Heimat.










Danke an alle die uns was zu sagen haben