Von Sydney bis Brisbane
5 06 2010Bis wir endlich Sydney und seine Vororte hinter uns ließen war es schon Nachmittag und wir mussten uns beeilen den ersten Zwischenstopp vor Sonnenuntergang zu erreichen. Das Hunter Valley war mein erstes Ziel der Wahl, da es als Weinanbaugebiet angepriesen wurde und malerisch im Hinterland der Küstenregion liegt. Leider gab es außer Wald, Feldern und Wiesen nicht viel zu sehen, bis auf einen Wombat der sich über die Straße trollte. Dazu war die Strecke recht kurvig, was dass vorankommen verzögerte und so kamen wir pünktlich zum Sonnenuntergang in Cessnock an, wo wir zum ersten mal unsere Zelte aufschlugen. Wir kochten uns noch ein leckeres Abendessen und ließen bei Bier und Kartenspielen den Abend ausklingen bevor wir uns in die Zelte zurückzogen. Bei leichtem Regen und naja einer nicht gerade tollen Außentemperatur ging es dann ins Land der Träume, bis wir dann am frühen Morgen wieder erwachten.

Briefkasten
Karin war über Nacht ins Auto umgezogen da ihr neues Einschichtzelt von Tchibo, erstens super klein war für 2 Leute und zweitens nicht gerade regendicht und so beschloss die zuvor stolze Besitzerin“nicht ohne ein neues Zelt!“ eine weitere Nacht zu Campen. Also hieß es duschen, frühstücken, zusammenpacken und ab auf die Straße über das Hinterland zurück zum Pacific Highway wo wir in der ersten Stadt zum Shoppen stoppten. Ach, fast vergessen, wir besuchten auf dem weg noch einen kleinen NP in dem wir uns Wasserfälle ansahen und einen kleinen Track unternahmen. Nachdem ein neues Zelt und ein paar Kleinigkeiten im Einkaufswagen landeten ging es am Nachmittag endlich weiter. Als Schlafplatz fanden wir einen kleinen NP direkt am Meer wo wir hinter einer Düne ein nettes Plätzchen fanden um die Zelte aufzuschlagen. Zur aller Freude waren auch ein paar Kängurus anwesend die gerade entspannt einen Abendsnack einnahmen .
Den nächsten Tag ging es bis Byron Bay, wo wir 2 Nächte blieben und ein wenig bei augkommendem Sonnenschein entspannten. Wir aßen dass erste mal Känguru und ich ging im Meer schwimmen, auch wenn dass unter starkem Alkoholeinfluss ziemlich dümmlich war, denn Byron Bay ist Surfergebiet und somit super Wellig, was dazu führte dass ich ganz schön zu kämpfen hatte gegen die Brandung und die Mädels ein wenig sauer waren auf meinen Leichtsinn. Aber was lernt man daraus, mit den Elementen zu spielen ist kein Spaß und kann sehr schnell ernst werden!!! Wow da hatte ich ganz schön Herz flattern!!!

Vorischt Urvieh
Tja und schon waren die ersten schönen Tage vorbei und es ging weiter in Richtung Nimbim, dem Hippie Ort überhaupt. Leider fing es an zu schütten als wir ankamen und so machten wir uns erst einmal auf in ein Café um uns etwas zu wärmen. Der Ort selbst war einfach nur skurril, alles ist bunt, alternative und irgendwie spirituell angehaucht, was alles leider von einem Drogenkult überlagert wird der wohl dafür sorgt dass Heute viele Besucher nur kommen um ein wenig Stoff zu kaufen und man an jeder Ecke darauf angesprochen wird. So waren wir einer seits faszinierend aber auch abgeschreckt von der ganzen „Show“ die man in Nimbin sogar mit einem Museum der Skurillitäten feiert. Mein Fazit: naja, mit 20 wäre ich wohl voll drauf abgefahren aber Heute bin nicht von all diesem überzeugt auch wenn einiges sicherlich gut ist. So verließen wir den Ort auch schon nach guten 2 bis 3 Stunden Aufenthalt und machten uns auf den Weg zurück zum Highway und weiter nach Brisbane der nächsten Großstadt und Hauptstadt von Queensland dem zweiten Landesteil unserer Reise, wo wir wieder bei Regen ankamen und einen naja billigen Platz fanden.

Relaxen im Hippiehimmel
In Brisbane ging es dann zum Sightseeing in der Innenstadt wo Marina und Theresa sich nach einer weile für das Museum entschieden und Karin und ich auf einen eineinhalbstündigen Trip mit der Personenfähre auf dem Fluss durch die wirklich schöne Stadt. Danach vereinigte sich das Team für einen kleinen Lunch (ihh meine Calamares waren das letzte), darauf lies ich die Mädels alleine los ziehen, denn Karin wollte Präsente einkaufen gehen und dazu hatte ich keine Lust, so konnte ich für 2 Stunden ein wenig Einsamkeit (naja Einsamkeit in einer belebten Innenstadt!?!) genießen. Der Rest bestand wieder aus Essen, Schlafen, Einkaufen, Packen, Weiterfahren (die Zeit rennt)

Brisbane










Danke an alle die uns was zu sagen haben