Semporna (Willkommen im Unterwasserparadies)

7 05 2010

So nach einer Zwischenlandung und einer eineinhalb stündigen Fahrt vom Tawau Airport nach Semporna kamen wir in unserem auf Stelzen ins Wasser gebauten Hotel an. Unser Zimmer im Dragon Inn war dunkel aber groß und endlich mal wieder mit eigenem Bad (ist schon komisch ein Badezimmer über dem Meer zu haben). Nach einem verdienten Lunch ging es direkt zu den Tauchschulen wo wir die Preise verglichen und nach dem besten Packet ausschau hielten. Da wir ja nur 3 Tage Zeit hatten war nämlich eile geboten.

Bei Uncle Sam wurden wir fündig und buchten 3 Tage schnorcheln an verschiedenen Inseln. Abends gings zum Essen in die Stadt die, will soll man es sagen, nicht gerade mit schön oder attraktiv zu bezeichnen ist. Aber es kommt ja keiner wegen der Stadt hierher sondern wegen den Inseln und ihren Tauchgebieten vor der Küste, die zu den besten der Welt gehören.Gleich um halb acht ging es am nächsten Tag aufs Boot zum Mabulresort  (die Insel Mabul war unser täglicher Ausgangspunkt) der Tauchschule das wie das Dragon Inn ins Meer gebaut war (aber bei weitem nicht so schön). Hier wurden wir freundlich in Empfang genommen und in den Ablauf eingewiesen. Ach ich musste mich gleich mal beim Chef der Tauchschule (ein kauziger Engländer) beschweren, da ausser uns Passagieren auch lecke Benzintanks transportiert wurden die zum einen stanken und auch nicht gerade für Sicherheit und Umweltschutz standen. Danach ging es los zum ersten Spot Kabala einer Insel mit Riff wo wir für eine Stunde die Unterwasserwelt genosssen. Wir konnten allerhand Fische, Seesterne, Seeigel, Korallen bewundern bevor es zum Mittagessen wieder zurück nach Mabul ging. Das Essen hatte uns echt überrascht, denn es war wirklich lecker und reichhaltig, dazu kam das man den ganzen Tag soviel Tee, Kaffe oder Marmaladentoasts machen konnte wie man wollte. Der zweite Ausflug dieses Tages an ein Riff bei Mabul war die Krönung des Tages, wir sahen unsere ersten Schildkröten und nicht nur eine sondern bestimmt über 6 Stück die einen Durchmesser von bis zu über einen Meter hatten. Ausserdem waren die Korallen und ihre Bewohner so reichlich und bunt vertreten dass man sich wie im Aquarium gefühlt hatte. Natürlich hatten wir Glück dass die Sicht an diesem Tag sehr gut war und wir den Tauchern nicht unterlegen waren. Nach einem weiteren Spot und netten Gesprächen mit anderen Reisenden und Tauchlehrern (eine war sogar aus Freiburg) ging es mit dem Schnellboot wieder zurück nach Semporna, wo wir es gerade noch so geschafft hatten zum Essen zu gehen und danach erschöpft ins Bett fielen.

Am zweiten Tag ging es nach einem Stopp in Mabul auf nach Sipadan einem der 5 besten Tauchplätze der Welt, an dem täglich nur 200 Personen erlaubt sind. Was auch den sehr hohen Preis ausmachte den wir für diesen Tag bezahlen mussten. Aber eins schonmal vorweg genommen, wir würden es immer wieder tun. Sipadan selbst ist eine winzige Insel die bis auf Militär unbewohnt und nur zum Lunch betreten werden kann. Am Anfang mussten wir uns alle regestrieren und dann ging es auf zur Tour um dass Riff der Insel wo wir an 3 Punkten stoppten. Es war einfach der helle Wahnsinn, man springt ins Wasser und das erste was man sieht sind hunderte von 40 cm langen silbernen Fischen die  wie ein Tornado unter einem kreisen. Das Riff unt seine Bewohner lieferten uns für Stunden einen Overkill für die Augen. Wo am Vortag 20 Fische an einer Koralle schwammen waren an diesem Tag mehrere 100, in allen Farben und Formen. So sahen wir mehrere Haie unter uns an der Riffkante schwimmen, zahlreiche Schildkröten die überall um uns zum Luft holen auftauchten, einen unglaublichen Barracuda Tornado und die schönsten und buntesten Korallen mit ihren Bewohnern die ich jemals gesehen hatte oder mir vorstellen konnte. Am Abend waren wir so erledigt und voll mit unvergesslichen Eindrücken dass wir wieder früh ins Bett gingen.

Am letzten Schnorcheltag liesen wir es langsamer angehen und setzten einen Schnorchelgang aus und estspannten mit den anderen am Resort bei netten Gesprächen und dem Ring auf Nagel Gedultsspiel. Bei unserer 2 Ausfahrt wurden wir aber nochmals mit tollen Korallen und vielen riesigen Schildkröten belohnt mit denen wir schwammen und versuchten gegen die an diesem Tag sehr starke Strömung anzukommen. Was uns erhebliche Probleme bereitete und es immer wieder fazinierend war wie elegant und gelassen diese trägen Tiere es meistern und schnell vorankamen.

Den Abend liesen wir mit einem leckeren frischen Apfelshake  ausklingen und bereiteten uns vor auf unsere weiterreise zurück nach Kuching.



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